schauspiel
theaterpaedagogik
tillschneidenbach
Schultheater   Ziel des gemeinsamen „Spiels“ ist die Aufhebung der Schranken, die jeder Einzelne erfährt und in Gruppen erfahren wird. Dabei soll das Spiel im sozialen Umfeld einen Integrationsprozess in die Gesellschaft leisten. Die Theaterpädagogik will emanzipatorisch auf die Mitwirkenden und Zuschauer wirken. Die Emanzipation liegt hier in der Förderung des kreativen Erlebens, der bewussten Sprache, der Wahrnehmung von Gefühlen und Sensibilität.

Selbstkenntnis und Selbstbewusstsein des Einzelnen, um offener auf andere zugehen zu können, ist das Ziel.

Die Theaterpädagogik bietet hier:
Spielraum für ganzheitliches Spiel mit allen Sinnen und Gefühlen,
handlungsorientiertes und mit Emotionen verbundenes Lernfeld,
einen geschützten, integrativen Handlungsraum,
ein Forum kultureller Verschiedenheit und interkultureller Begegnung.

Die Theaterpädagogik fördert:
den Einzelnen, seine individuellen spielerischen, körperlichen, gefühlsmäßigen und sprachlich-geistigen Gaben, seine Lebens-, Erfahrungs- und Spielbewusstheit und sein Selbstwertgefühl. Sie nutzt und verbessert seine wahrnehmenden, kommunikativen, handlungsorientierten und kreativen Fähigkeiten. Sie hilft dem Kind, seine spontane Kreativität ins Erwachsenenleben hinein fortzusetzen.
das Spielen von Einzelnen und Gruppen. Angeregt von Theaterpädagogen kommen sie über Arbeit an sich selbst, Interaktions- und andere Spiele in der Gruppe, zum Selberspielen und damit zur vertieften Auseinandersetzung mit ihnen bekannten und unvertrauten Lebenssituationen und Rollen, mit Wunsch- und Angstvorstellungen, mit Beziehungen und gesellschaftlichen Regelungen. Sie lernen, ihre Vorstellungen der Wirklichkeit in Theaterspiele umzusetzen und diese einem Publikum zu vermitteln.